ÖTTV-Generalversammlung in Wien

Zuletzt geändert am: 20.06.2022 um 19:35
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Bei der ÖTTV-Generalversammlung in Wien wurde eine Riesenchance vertan: Der Entwurf der Satzungen, die einen modernen Verband vorgesehen hätten, erreichte nicht die erforderliche 2/3-Mehrheit.

Die Satzungen sahen einen strafferen Vorstand mit den drei hauptamtlichen Mitarbeitern, dem Präsidenten und dem Vertreter der Bundesliga vor. So sollten einerseits die hauptamtlichen Mitarbeiter mehr Kompetenzen, aber auch andererseits mehr Verantwortung übertragen bekommen.
In monatelangen Sitzungen und Besprechungen, in die das Präsidium, der Präsidentenrat und der Handbuch-Ausschuss eingebunden waren, wurden die Satzungen und auch die dazu passenden Geschäftsordnungen überarbeitet und den Mitgliedern entschlussreif vorgelegt.
Leider stimmten drei Landesverbände (OÖTTV, STTV und KTTV) und ein Ehrenpräsident (Friedinger) gegen diese Entwürfe und verhinderten zumindest für ein weiteres Jahr moderne Verbandsstrukturen.
Das ist auch deshalb sehr schade, weil dadurch vielleicht zugesagte Subventionen nicht in der zu erwartenden Höhe ausgezahlt werden (ein modernes Verbandskonzept ist die Voraussetzung für höhere Subventionen).

In dieser Generalversammlung wurde außerdem beschlossen, dass das Nenngeld für gewisse ÖTTV-Veranstaltungen (ÖM der Senioren, Österr. Staatsmeisterschaften,Nachwuchs-Top-Turniere) auf € 50,- (pauschal) zu erhöhen.
Ein weiterer Antrag des steirischen Tischtennisverbandes in Bezug auf die Spielerbindung in der Bundesliga wurde nach Diskussionen zurückgezogen.
Der Antrag des BTTV, alle Landesverbände mit der gleichen Stimmenanzahl in der Generalversammlung auszustatten, wurde aufgrund Nichterreichung der 2/3-Mehrheit nicht zugelassen.
Die neuen Bundesligabestimmungen der Herren, der Damen und des Bundesliga-Cups wurden einstimmig angenommen.

Das Protokoll der Generalversammlung wird nach Übermittlung in Kürze veröffentlicht werden.


Veröffentlicht von Administrator am 20.06.2022


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