
Marius Mandl neuer ÖTTV-Sportdirektor |
| Zuletzt geändert am: 15.09.2026 um 09:29 |
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Marius Mandl wurde vom Vorstand des ÖTTV zum neuen Sportdirektor bestellt. Zuvor stellten sich insgesamt 9 Bewerber einem Auswahlverfahren durch die Landespräsidenten. Er folgt damit Liu Jia nach.
Marius Mandl wurde vom Vorstand des ÖTTV zum neuen Sportdirektor bestellt. Zuvor stellten sich insgesamt 9 Bewerber einem Auswahlverfahren durch die Landespräsidenten. Er folgt damit Liu Jia nach.
Nach intensiven Gesprächen und einer sorgfältigen Bewertung der finalen Kandidaten hat sich letztlich der Vorstand des ÖTTV für Herrn Marius Mandl als neuen Sportdirektor des ÖTTV entschieden. Der Vorstand folgte damit dem Ranking des zuvor erfolgten Auswahlverfahrens, das zuerst mit allen Landespräsidenten stattgefunden hatte.
Die Kandidaten der Endauswahl hatten sowohl fachlich als auch persönlich überzeugt, sodass letztlich Nuancen in der Gesamtbeurteilung ausschlaggebend waren.
Mit dieser Bestellung will der ÖTTV die sportliche Ausrichtung weiter professionalisieren und insbesondere in den Bereichen Leistungssport, Nachwuchsentwicklung und Trainerstrukturen klare und nachhaltige Akzente setzen. Eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Landesverbänden wird dabei ein wesentlicher Bestandteil sein.
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„Nicht nebeneinander, sondern miteinander müssen wir an der Zukunft des österreichischen Tischtennissports arbeiten“, meinte ÖTTV-Präsident Hubert Dobrounig nach der Bestellung von Nachwuchs-Coach Marius Mandl zum neuen Sportdirektor. Der in Korneuburg geborene Wiener führte Nina Skerbinz zum Titel bei den Europäischen Jugendspielen und soll in seiner neuen Funktion den Schwerpunkt vor allem auf eine konsequente, nachhaltige Nachwuchsentwicklung legen.
Mandl soll dabei erfolgreiche Strukturen weiterentwickeln, Verantwortlichkeiten klar definieren und die Zusammenarbeit zwischen Sportdirektion, Trainern, Ausschüssen, Landesverbänden und Vereinen weiter stärken. Bei der Elite gilt es aufgrund der neuen Richtlinien für die Olympia-Qualifikation, die vor allem auf das neue Mixed-Team baut, starke Damen-, Herren- und Mixed-Doppel zu finden. Einen ersten Einblick dazu könnte der WTT Feeder ab 23. September in Linz/Lissfeld geben. Dabei werden einige Doppel-Varianten getestet. „Der Generationen-Wechsel steht bevor. Wir müssen vor allem unsere starken Talente an die heimischen Topspieler heranführen, um österreichische Paarungen zu formieren“, sagt Marius Mandl dazu.
Mandl selbst punktete im Auswahlverfahren mit einem Vier-Säulenkonzept und setzt im Spitzensport auf prozessbegleitende Projektbetreuung in den Bundesleistungs-Zentren und bei internationalen Veranstaltungen. Dazu gilt es, die Landeszentren und die regionalen Strukturen zu stärken. Bei der Talententwicklung setzt der 31-Jährige auf Selektion und langfristige Begleitung. Dazu sollen engmaschige Fördermodelle mit klaren Kriterien und Entwicklungszielen ausgearbeitet werden. Mandls Credo: „Leistungssport braucht Vertrauen – aber genauso Klarheit, Kritikfähigkeit und Verbindlichkeit.“
Hier ein kurzer Lebenslauf des neuen Sportdirektors:
* Geboren: 17. Mai 1995 in Korneuburg, wohnhaft in Wien
* Ausbildung: BA Soziale Arbeit, MSc Training & Sport
* Tischtennis: seit über 13 Jahren im Leistungssport
* Spieler: Bronze-Medaillengewinner bei Staatsmeisterschaften (Doppel) und Studenten-Europameisterschaften. Bundesligaspieler in Guntramsdorf und Meister des unteren Play-Offs
* Trainer: seit 2022 ÖTTV Nachwuchs- und Leistungssport-Coach auf nationaler und internationaler Ebene
* Seit 2022 Vorsitzender des ÖTTV-Ausbildungsausschusses und Ausbildungskoordinator
* Seit 2020 Pädagoge im ÖLSZ Südstadt
* Führungsfunktion: Vorsitzender des Zentralbetriebsrats der BSPEG
Veröffentlicht von Administrator am 15.09.2026
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