CHRONIK DES BURGENLÄNDISCHEN TISCHTENNIS-VERBANDES

 

Am 20. Juni 1948 wurde der "Burgenländische Tischtennisverband" gegründet. Tischtennis gespielt wurde im Burgenland allerdings schon in den dreißiger Jahren, mit Ausgangspunkt Mattersburg und nur auf loser Vereinsbasis. Der II. Weltkrieg unterbrach jedoch diese Entwicklung, und erst einige Zeit nach Kriegsende war an einen möglichen Spielbetrieb zu denken. Franz Leidl und einem Proponentenkomitee, dem die Vereine SV Mattersburg, TTC Marz, TTC Wiesen, SC Sauerbrunn und SC Oberwart angehörten, gelang es, die Gründung eines Landesverbandes vorzubereiten.

 
Die Gründungsversammlung des BTTV fand am 20. Juni 1948 in Mattersburg statt. 15 Vereine traten dem Verband bei, zu dessem ersten Präsidenten Landesgerichtsrat Dr. Stelzmüller gewählt wurde, der später, nach seiner Übersiedlung nach Wien, einige Jahre auch Präsident des ÖTTV war. Unter Franz Leidl, der das Amt des Verbandskapitäns und Sekretärs in sich vereinte, entwickelte besonders der SV Mattersburg große Aktivitäten; österreichische Spitzenspieler wurden für Schaukämpfe verpflichtet, Wettkämpfe mit ausländischen Mannschaften organisiert. Als Gegenpol entwickelte sich die spielstarke UNION Eisenstadt. 1950 wurde der Verbandssitz nach Eisenstadt verlegt, Dir. Leopold Neubauer, Landesobmann der UNION, zum Präsidenten gewählt, Franz Leidl blieb Sekretär. Aber bereits im Jänner 1951 übersiedelte der Verband wieder in seine Gründergemeinde Mattersburg, Oskar Gröschl wurde Präsident. Erst 1953 gelang es Franz Leidl, der zum Präsidenten gewählt wurde, Ruhe ins Verbandsgeschehen zu bringen und die Dachverbände für eine gedeihliche Zusammenarbeit zu gewinnen.
 
In den nächsten Jahren kam es zu einer steilen Aufwärtsentwicklung des Verbandes. 1953/54 gehörten dem BTTV 34 Vereine an, von denen allerdings kaum die Hälfte aktiv war. Der jähe Tod des Vizepräsidenten Josef Hebenstreit am 8. November 1953 bedeutete für den BTTV einen schweren Verlust.
 
Im Jahr 1956 übernahm Vizepräsident Alfred Breithofer die Geschäftsführung von Franz Leidl, der aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand ausscheiden musste. Während und nach der ungarischen Revolution kamen hunderttausende Flüchtlinge ins Burgenland, sodass alle Säle, Turnhallen und Klassenzimmer zur Verfügung gestellt werden mussten, um den Flüchtlingsstrom aufnehmen zu können. Die Meisterschaft musste abgebrochen werden, der BTTV war sportlich und organisatorisch am Ende.
 
Die Hauptversammlung vom 20. Jänner 1957 verlegte den Sitz des BTTV nach Eisenstadt. Alfred Breithofer wurde zum Präsidenten gewählt, Josef Nyul mit dem Posten des Schriftführers betraut. Man begann, die Ligameisterschaft rundenweise auszutragen, eine Jugendmannschaftsmeisterschaft einzuführen, regionale rundenweise Gruppenmeisterschaften durchzuführen und Damenmannschaftsmei- sterschaften ins Leben zu rufen. Das Niveau des burgenländischen Tischtennissports konnte zwar merklich gehoben werden - so spielte ASKÖ Eisenstadt zwei Jahre (1963 bis 65) und SJ Klingenbach ein Jahr (1963/64) in der Regionalliga Ost - der Anschluss an die österreichische Spitzenklasse gelang jedoch nicht.
 
Im Jahre 1967 wurde zusätzlich zur Meisterschaft der Landescup geschaffen, um den Spielbetrieb nach Meisterschaftsende zu verlängern, 1970 fasste man die Gruppen Nord und Süd zu einer II. Liga zusammen, um die Landesliga mit konkurrenzfähigen Aufsteigern zu versorgen. Beim Hebenstreit-Turnier, das als ein ÖTTV-A-Turnier durchgeführt wurde, reservierte man den ersten Tag für burgenländische Bewerbe, ebenso teilte man die burgenländischen Landesmeisterschaften auf zwei Tage auf (getrennt nach Jugend und Allg. Klasse), eine entscheidende Anhebung des Niveaus wollte nicht gelingen. Wohl spielte die ASKÖ Eisenstadt zweimal in der Regionalliga Ost (1968/69 und 1971/72), sie musste aber beide Male wieder in die Landesliga zurückkehren. Die Jugend- und die Damenmannschaftsmeisterschaft funktionierten nicht, wie sie sollten, die Anzahl der Vereine im BTTV sank auf 15.
 
Am 4. Mai 1973 zogen sich Präsident Alfred Breithofer und seine Mitarbeiter (allen voran Schriftführer Josef Nyul) aus dem Verband zurück. Die Jahreshauptversammlung würdigte die Verdienste Breithofers, indem sie ihn zum Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit wählte, seine treuesten Mitarbeiter Josef Nyul, Otto Bögl, Otto Loiperspeck und Ludwig Szabo wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
 
Der neue Vorstand unter dem Präsidenten Prof. Dieter Posch setzte zunächst zwei Schwerpunkte: Man unternahm den Versuch, eine breitere Basis zu schaffen, und man forcierte die Jugendarbeit in noch nie da gewesenem Ausmaß. Um dem Verband neue Vereine zuzuführen, wurde 1973/74 eine Neulingsmeisterschaft organisiert, wodurch es in den folgenden Jahren zu neun Vereinsgründungen kam, allerdings stellten fünf "alte" Vereine den Spielbetrieb ein. Das Spieljahr 1977/78 sah insgesamt 92 Mannschaften aus 19 Vereinen am Start. Gespielt wurde in der Landesliga, der II. Liga Nord und Süd, der 1. Klasse Nord, der Jugendlandesliga, den Jugendgruppen Nord und Süd, den Schülergruppen Nord und Süd und in der Damenliga.
 
Das Hauptanliegen des neuen Vorstandes im BTTV, dessen Sitz 1974 nach Oberschützen verlegt wurde, war die Jugendarbeit. Erstmals hielt man im Burgenland einwöchige Jugendlehrgänge ab und führte Schüler- und Jugendranglistenturniere durch. Jeder Verein wurde verpflichtet, für die Jugendmannschaftsmeisterschaft mindestens eine Mannschaft zu nennen, 1976/77 wurde eine gesamtburgenländische Jugend-Landesliga geschaffen, an einer probeweise eingeführten  Schülermann- schaftsmeisterschaft Nord beteiligten sich 18 Mannschaften; im Spieljahr 1977/78 wurde diese Meisterschaft auf das ganze Burgenland ausgedehnt, die Zahl der Mannschaften stieg auf 27. Auch beim Hebenstreitturnier und bei den Landesmeisterschaften wurden zusätzliche Spielmöglichkeiten für die jungen Spielerinnen und Spieler geschaffen.
 
All diesen Bemühungen des Verbandes war es zu danken, dass sich allmählich Erfolge einstellten. So löste 1975 der erst 15jährige Kirchschlager Franz Edelhofer seinen Mannschaftskollegen Franz Heuberger als Landesmeister in der Allgemeinen Klasse ab, seine noch jüngere Schwester Johanna Edelhofer (verh. Höller) fügte ihrem ersten Damentitel von 1974 noch sieben weitere hinzu, 1976 bis 1978 erkämpfte der ebenfalls noch der Jugendklasse angehörende Herbert Geier von Oberschützen die Einzeltitel, sodass man wirklich von einer Wachablöse durch die Jugend sprechen kann. Überaus erfreulich war auch die Annäherung dieser Nachwuchsspieler an das österreichische Niveau und die Platzierungen in den Medaillenrängen bei österreichischen Schüler- und Jugendmeisterschaften.
 
Anlässlich des Jubiläums des 30. Bestandsjahres des BTTV wurden am 18./19. Feber 1978 in Pinkafeld die Österreichischen Staatsmeisterschaften ausgetragen, deren Organisation in den Händen von Präsident Prof. Posch, Vizepräsident AR Eisele, sowie den Vorstandsmitgliedern Putz, Heuberger, Krumpöck, Pfeiler und Suchy lagen.
 
Ab 1978 veranstaltete der Verband auch für die Allgemeine Klasse Sichtungs- und Ranglistenturniere. Die Vereine erkannten, dass gezieltes Training und professionelle Vorbereitung auf die Meisterschaft unabdingbar waren. In Oberschützen zum Beispiel wurde die Joola-Tischtennisschule zu einer stehenden Einrichtung, der USC Kirchschlag trainierte seit Jahren in Lehrgängen zusammen mit Wiener Vereinen, ASKÖ-Kurse fanden in Eisenstadt, ASVÖ-Kurse in Stegersbach statt. Der BTTV bemühte sich, ein Leistungszentrum für seinen Bereich zu installieren. Im September 1982 begann die Arbeit des Trainers Günter Heine im Standort Oberschützen und im Jahr darauf auch in BTTV-Kursen im ganzen Land.
 
Auf dem Nachwuchssektor begannen diese Aktivitäten endlich Früchte zu tragen. In der großen Zeit der Jennersdorfer ab 1977 trumpften zunächst Alois Lang und Helmut Dax österreichweit mit Platzierungen in der Schüler- und Unterstufenklasse auf, ebenso die Kirchschlager Spielerinnen Petra Nöst und Resi Ostermann 1979/80. Peter Posch aus Oberschützen machte erstmals in der Saison 1980/81 mit einer Bronzemedaille bei den österreichischen Meisterschaften und einem 5. Platz in der Rangliste der Unterstufe von sich reden, Alois Lang war auf dem 5. Platz der Jugendrangliste zu finden. Bei den österreichischen Schülermeisterschaften 1982 krönte Brigitte Wotruba aus Bruck ihre Leistungen der Saison mit dem Meistertitel in der Unterstufe und dem 3. Platz im Schülerinnen Einzel. Eine weitere Medaille gab es im Schüler Mixed Bewerb (3. Platz) für Posch/Wotruba. Die Saison 1982/83 sah Karin Bader aus Mönchhof als Aufsteigerin des Jahres. Nach der Auflösung des USV Jennersdorf und dem Ausfall von Leistungsträgern teils aus schulischen und teils aus Altersgründen sah es Mitte der achtziger Jahre im Nachwuchsbereich nicht gerade rosig aus, vor allem, was den Vergleich mit den anderen Bundesländern betraf. Der Anschluss an das Niveau der Allgemeinen Klasse in Österreich wurde bisher nicht geschafft. Wohl spielte der  USC Kirchschlag  1981 - 83  in der Staatsliga B, musste aber wieder in die Landesliga zurückkehren. 1983/84 startete in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat eine Mannschaftsmeisterschaft der Schulen, an der sich im ersten Jahr 12 Mannschaften aus 11 Schulen beteiligten, ein durchaus viel versprechender Beginn. Im März 1984 trat der BTTV als Veranstalter der Österreichischen Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse auf, die in Oberwart durchgeführt wurden.
 
1987 schaffte der Landesmeister TTV Hornstein den Aufstieg in die Staatsliga B und qualifizierte sich im folgenden Jahr für die Staatsliga A. Der Klassenerhalt wurde zwar geschafft, aber nach dem Abgang der Brüder Harald und Werner Schlager gingen die Hornsteiner eine Spielgemeinschaft mit Komperdell ein. Die Heimspiele in Hornstein und Müllendorf lösten einen wahren Zuschauerboom aus, 500 Zuschauer waren keine Seltenheit.
 
Das Jubiläum des 40. Geburtstages des BTTV wurde mit einem Festakt in Oberschützen im Beisein des Landeshauptmannes und seines Stellvertreters mit zahlreichen Ehrungen gefeiert. Die Jahreshauptversammlung 1988 des BTTV wählte folgenden Vorstand:
 
 
Präsident: Prof. Dieter Posch 
Vizepräsident:  Herbert Prader 
Verbandskapitän: Hannes Karpf 
Schriftführer:  Dietmar Strobl 
Kassier:  Dieter Leirer 
Kassier-Stv.: Hannes Karpf 
Pressereferent: Dietmar Strobl 
In Unterausschüssen: Karin Buday, Stefan Zahrer, Heinz Pogats, Dr. Peter Eisele,
 
Josef Schlögl 
Als Beiräte: Je ein Vertreter der Vereine
 
Im Spieljahr 1989/90 konnte die Meisterschaft in allen Klassen - Herren, Damen, Jugend, Schüler und Unterstufe - durchgeführt werden, wobei im Nachwuchsbereich die Spieler von Oberschützen und Mönchhof hervorstachen, während in der Allgemeinen Klasse die Hornsteiner den Ton angaben. Im Jahr darauf stieg die Zahl der dem BTTV angehörenden Vereine auf 23.
 
Leider legte Ende 1990 nach internen Zwistigkeiten der Präsident Prof. Dieter Posch nach 17 Jahren Tätigkeit sein Amt nieder, mit ihm stellten auch andere Funktionäre ihr Amt zur Verfügung. Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung entschied über den weiteren Weg des BTTV. Zum neuen Präsidenten wurde der Kleinhöfleiner Reinhard Engel gewählt. Mit ihm an der Spitze setzte der neue Vorstand zahlreiche Akzente besonders im Nachwuchsbereich durch die Schaffung von zwei Leistungszentren Nord und Süd, mit dem Raiffeisen Werbeverein konnte ein Sponsorvertrag geschlossen werden. Im Frühjahr 1991 ging die erste Ausgabe von "tischtennis aktuell" in Druck, für die Zusammenstellung verantwortlich zeichnete Schriftführer Pepi Frank aus Eisenstadt.
 
In der Mannschaftsmeisterschaft 1991/92 war ein neuer Nennungsrekord zu verzeichnen. Für die 11 Klassen nannten insgesamt 113 Mannschaften, davon 44 für die Nachwuchsbewerbe. Die zahlreichen offenen Vereinsturniere sowie das Hebenstreit-Gedenkturnier erfreuten sich großer Beliebtheit und erbrachten hohe Nennungsergebnisse. Im April 1992 trat der BTTV als Veranstalter auf; er organisierte in Eisenstadt die 12. Österreichische Tischtennis Meisterschaft der Senioren, deren Teilnehmer Spiele auf höchstem Niveau zeigten und von den Bedingungen im Allsportzentrum begeistert waren. Die Saison 1991/92 bescherte der SpG Hornstein - Komperdell mit den Spielern Simon, Sekulic, Klaus und Stecher den Abstieg aus der Staatsliga A. In der Jahreshauptversammlung des BTTV legten Hannes Karpf (Vize-präsident, Verbandskapitän, MUBA-Referent), Ritter (Jugendwart) und Kroemer (Kassier) ihr Amt nieder, bei der Neuwahl konnte der Posten eines Vizepräsidenten nicht besetzt werden. Die prekäre Finanzsituation im ÖTTV zwang die Landesverbände dazu, einen Beitrag zur Abdeckung des Defizits zu tragen, was die Vereine nur mit großem Unmut zur Kenntnis nahmen. Die "Meisterschaft der Schulen" in Hallein brachten einen großen Erfolg für die Sporthauptschule Güssing - ihre "Frauen"schaft konnte in der Kategorie B (Unterstufe mit Vereinsspielerinnen) den 3. Platz erringen!
 
Im Spieljahr 1992/93 kämpften die Damen der ASKÖ Neudörfl mit Petratschek, Schweritz, Lichtenauer und Jernits in der Staatsliga B um die Punkte, der UTTV Pinkafeld nannte als Ziel seiner Damenmannschaft mit Szönyeghi und Lechner die Staatsliga A, dieses Ziel peilte auch der TTV Hornstein mit Simon, Gotschke, Dick an. In der Generalversammlung des ÖTTV wurde Reinhard Engel zum Präsidenten gewählt, eine hohe Auszeichnung auch für unseren Verband. Hornstein und Pinkafeld gelang der Aufstieg in die Staatsliga B. Die Damenmannschaftsmeisterschaft sah acht Teams am Start, und bei einem Ranglistenturnier der Unterstufe starteten 26 Mädchen und Buben!
 
Die Saison 1993/94 sah eine Mannschaft in der Staatsliga B der Herren (TTV Hornstein) und zwei Mannschaften in der Staatsliga B-Ost der Damen (UTTV Pinkafeld und ASKÖ Neudörfl). Insgesamt nahmen damit 58 burgenländische Mannschaften an der Meisterschaft der Allgemeinen Klasse teil. In der Endabrechnung belegte Hornstein mit Simon, H. Schlager, Gotschke, Hoffmann, Dick den 6. Platz in der Staatsliga B, der UTTV Pinkafeld mit Filz, Török, Lechner wurde Meister der Damen-B-Ost-Liga und erwarb damit die Berechtigung zum Aufstieg in die Staatsliga A, die ASKÖ Neudörfl mit Petratschek, Lichtenauer, Derdak und Pintye wurde Dritte; in der Landesliga lag UTTC Ford Schwarz mit Maroti, Edelhofer, Holzbauer vor Oberschützen auf dem 1. Platz, bei den Damen siegte der TTC Wimpassing mit Augustin, Ostermann vor dem HSV Bruckneudorf, in der II. Liga blieb der TTV Hornstein mit Matejka, Schmalzl, Dick, Pogats ungeschlagen. Die BTTV Punkterangliste zeigte Simon vor H. Schlager, Maroti, Edelhofer, P. Posch und Holzbauer. An der Meisterschaft der Schulen nahmen 47 Mannschaften aus 31 Schulen teil; bei den Bundesmeisterschaften (= Finale) in Linz erreichten die Mädchen der Sporthauptschule Güssing den 3. Platz.
 
Im Vorstand des BTTV übernahm der Pinkafelder Gottfried Wolf für 1994/95 als geschäftsführender Vizepräsident die Geschäfte des Verbandes, der sich um die Durchführung des Europaligaspiels Österreich gegen Polen bewarb und für Oberpullendorf als Austragungsort den Zuschlag bekam. Erstmals spielte eine Damenmannschaft in der Staatsliga A, und sie konnte mit Filz, Pinter, Burg gleich den 2. Platz erreichen. In der Damen-B-Liga hatte der TTC Wimpassing mit Csik, Augustin, Benedek die Nase vorn, in der Herren-B-Liga belegte der TTV Hornstein mit Simon, H. Schlager, Z. Fraczyk  und Schmalzl den 2. Platz. Landesmeister wurde der TTV Hornstein mit Dick, Gotschke, Kovacs vor dem UTTC Ford Schwarz Oberwart. Auch für den Nachwuchs gab es die Punkterangliste:
 
Mini-UST m.: Zingl Manuel vor Stadler Thomas und Gollowitzer Christoph; 
Mini-UST w.: Stadler Daniela vor Ebner Lisbeth und Graf Viktoria; 
UST m.: Pikhart Andreas vor Bauer Raimund und Bader Christoph; 
UST w.: Schökler Bernadette vor Jusits Daniela und Schiller Sonja; 
Schüler m.: Koller Peter vor Pikhart Andreas und Horvath Andreas; 
Schüler w.: Schökler Bernadette vor Schiller Sonja und Jusits Daniela; 
Jugend m.: Schmalzl Georg vor Stipsits Marco und Koppi Martin; 
Jugend w.: Benedek Jutta vor Billes Maria gleich mit Schweifer Margit
 
Der Schulreferent des BTTV Paul Peck organisierte wieder die Meisterschaft der Schulen, die als Qualifikation für die Bundesmeisterschaften in Judenburg galt und das ORG Theresianum Eisenstadt, das BG/BRG Eisenstadt und das BG/BRG Neusiedl bei den Mädchen, die HTL Pinkafeld, die SHS Frauenkirchen und die HS Güssing bei den Burschen siegreich sah.
 
Der TTV Hornstein mit Simon, Zillner, Huber, H. Schlager, Z. Fraczyk bei den Herren (4. Platz) sowie die Damen des UTTV Pinkafeld mit Pinter, Burg, Voves (3. Platz) spielten im Spieljahr 1995/96 in den Staatsligen A, die Damen des TTC Wimpassing (2. Platz) und des UTTC Südburg Oberwart 
(3. Platz) in der Damen Staatsliga B. In der Landesliga siegte UTTC Ford Schwarz Oberwart 1 vor
 
UNION Oberschützen, schaffte aber den Aufstieg in die Staatsliga B nicht. Gerli Puhr drang bei den Europameisterschaften der Senioren in Wien mit seinem Doppelpartner Phil Cawser (GB) bis ins Viertelfinale vor.
 
Im Spieljahr 1996/97 spielte der TTV Hornstein mit Simon, Zillner, Z. Fraczyk in der Herren Staatsliga A, der UTTV Pinkafeld mit Herczig, Voves, Daubnerova, Nemeth, Pinter in der Damen Staatsliga A; der TTC Wimpassing mit Csik, Augustin, Kraus und der UTTC Oberwart mit Sagi, Kienreich, Müller in der Damen Staatsliga B. In dieser Saison gab es großartige Erfolge für unsere Spielerinnen und Spieler. So drangen die Pinkafelderinnen im ETTU-Cup bis ins Viertelfinale vor, wo sie gegen die Damen aus Dülmen (BRD) ausschieden. Ein Bundesqualifikationsturnier in Innsbruck sah Judit Herczig als Siegerin und Martin Zillner auf dem 5. Platz. Diese beiden trumpften auch bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Salzburg auf: Herczig holte mit Martina Rabl Gold im Damendoppel, kam im Einzel ins Finale, wo sie gegen Petra Fichtinger 1:3 verlor, und holte mit Richard Pöschl im Mixed-Doppel die Bronzemedaille. Ebenso sensationell war der 3. Platz von Martin Zillner im Herrendoppel mit seinem Partner Thorsten Huber. Der TTV Hornstein belegte in der Staatsliga A der Herren den 10. Platz und überlegte den Rückzug seiner Mannschaft, in der Damen Staatsliga A kam der UTTV Pinkafeld mit einem Punkt Rückstand auf Villach 1 auf den 2. Platz, verlor aber im Meister-Play-off in der 1. Runde gegen den späteren Meister SV Schwechat. Der UTTC Oberwart beendete die Staatsliga B der Damen auf dem 4. Platz, der TTC Wimpassing auf dem 6. Platz, wobei Marta Csik von Wimpassing mit 51:2 die Einzelrangliste anführte. Ein großer Erfolg gelang dem TTV Hornstein mit dem Sieg im Staatsliga-Cup. Landesmeister bei den Herren wurde der UTTC Oberwart mit Z. Horvath, P. Trutnovsky, U. Pobatschnig und P. Leirer vor der UNION Oberschützen; der Mannschaft gelang in der Qualifikation der Aufstieg in die Staatsliga B. Die Jahreshauptversammlung des BTTV am 31. Mai 1997 brachte einen Wechsel an der Spitze des Verbandes. Der Halbturner Johann Ehart wurde zum neuen Präsidenten gewählt, zum Vizepräsidenten und Verbandskapitän Gottfried Wolf. Mit einer Bausteinaktion gelang es dem neuen Vorstand auch gleich, Geld für die Jugendarbeit aufzutreiben; die finanzielle Situation des Verbandes blieb trotzdem angespannt.
 
Mit sensationellen Transfers ließen 1997/98 die A-Liga-Vereine TTV Hornstein und UTTV Pinkafeld die Tischtenniswelt aufhorchen. Hornstein, das mit dem Rückzug der A-Liga-Mannschaft spekuliert hatte, verpflichtete die Weltklassespieler Kalinikos Kreanga (Griechenland), Thierry Cabrera (Belgien) und Chen Weixing (China) mit dem Ziel, in die Superliga aufzusteigen. Pinkafeld holte Mirella Sikoronja (Kroatien) vom TTC Villach und Kateryna Smirnova (Ukraine), um Staatsmeister zu werden. Außerdem sollte auch eine starke Mannschaft in der Staatsliga B der Damen vertreten sein. Judit Herczig siegte in einem nationalen A-Turnier vor Petra Fichtinger und wurde ins Nationalteam einberufen; im ETTU-Cup gelang den Pinkafelderinnen im Achtelfinale mit 4:3 ein sensationeller Sieg gegen Coccaglio (Italien). Burgenlands Sportjournalisten wählten die Damenmannschaft des UTTV Pinkafeld zur Mannschaft des Jahres, Judit Herczig wurde Sportlerin des Jahres. Die Welt-Mannschaft des TTV Hornstein eilte von Sieg zu Sieg, und tatsächlich wurde sie ungeschlagen Meister der Staatsliga A der Herren. Dasselbe Kunststück gelang den Pinkafelderinnen in der Staatsliga A und in der Staatsliga B der Damen, in der der TTC Wimpassing den 3. Platz und der UTTC Oberwart den 8. Platz belegten. Der UTTC Oberwart musste durch den vorletzten Platz in der Herren Staatsliga B in die Relegation, schaffte aber dort den Verbleib in der B-Liga. UNION Oberschützen erkämpfte den Landesmeistertitel und gelangte ebenfalls in die Relegation, in der der 4. Platz erreicht wurde. Den Meistertitel bei den Damen erspielte überraschend der TTV Hornstein mit Schweifer und Zivkovic, Derdak und Xue. Die Mädchenmannschaft der R. K. Hauptschule für Mädchen in Neusiedl/See zeigte großartiges Format bei den Bundesmeisterschaften der Schulen in Judenburg: Sie wurde Bundesmeister in der Klasse "Sekundarstufe mit Vereinsspielerinnen" in der Besetzung Graf, Stadler, Preiner (alle Halbturn). Im Meisterschafts-Play-Off um den Titel eines Österreichischen Meisters mussten die Damen von Pinkafeld die Überlegenheit des Meisters Schwechat anerkennen und verloren im Semifinale. Dem TTV Hornstein hatte keiner der Teilnehmer am Play-Off Gleichwertiges entgegenzusetzen, nach Siegen über Langenlois (7:0, 7:0 w.o.) und über den Meister Schwechat (6:1, 6:2) konnte im Finale die Mannschaft von TTC Kuchl zweimal klar geschlagen werden (6:3, 6:2) und damit erstmals der Österreichische Meistertitel nach Hornstein und ins Burgenland geholt werden. Das Saisonziel, der Aufstieg in die Superliga, gelang durch zwei 7:0 Siege über UNION Wolkersdorf, und als Draufgabe und Abschluss einer sensationellen Erfolgsserie gewannen die Hornsteiner in Bordeaux durch drei Siege im Finaldurchgang auch noch den Intercup.
 
Mit der Jubiläumsfeier des BTTV wurde das Spieljahr 1998/99 eröffnet. Am 6. September 1998 lud der Verband nach Halbturn ein, galt es doch, den 50-jährigen Bestand zu feiern. Mit besonderer Freude konnte das Gründungsmitglied des BTTV und dessen ehemaliger Präsident, Oberst a. D. Franz Leidl, begrüßt werden. In seiner Festansprache erinnerte Präsident Johann Ehart an die schweren Jahre des Beginns eines geregelten Spielbetriebs, aber auch an den Aufstieg des Verbandes zu einem anerkannten und geachteten Mitglied innerhalb der Fachverbände unseres Landes. Der frühere Präsident des BTTV Prof. Dieter Posch erhielt aus den Händen des ÖTTV-Präsidenten Reinhard Engel das Goldene Ehrenzeichen des ÖTTV.
 
Mit unglaublichen Neuverpflichtungen überraschte der TTV Hornstein die Tischtenniswelt vor Beginn der Saison 1998/99. Er verpflichtete den oftmaligen Österr. Meister und Nationalspieler Werner Schlager (eigentlich eine Wiederverpflichtung) sowie Ntaniel Tsiokas (Griechenland), die die "Weltauswahl" der Hornsteiner noch stärker machten. Die Mannschaft blieb in der gesamten Saison in allen ihren Spielen in allen Bewerben ungeschlagen und gewann den Österreichischen Meistertitel, die Superliga und den Europacup und qualifizierte sich für die European Champions League. In der Damen Staatsliga A war das Burgenland mit zwei Mannschaften des UTTV Pinkafeld vertreten, in der Staatsliga B der Herren mit dem UTTC Oberwart, in der Staatsliga B der Damen mit dem TTC Halbturn und einer Oberwarter Mannschaft. Die burgenländische Mannschaftsmeisterschaft sah 66 Mannschaften am Start.
 
Im November 1998 trat überraschend der Präsident des BTTV, Johann Ehart, zurück, Vizepräsident Gottfried Wolf führte interimsmäßig die Geschäfte des Verbandes. Bei der a. o. Generalversammlung am 14. März 1999 wurde Dir. Franz Heuberger zum neuen Präsidenten gewählt und bei der o. Generalversammlung im Juni bestätigt.
 
Die erfolgreichste Mannschaft der Saison war der TTV Hornstein, der mit Werner Schlager auch noch zwei Staatsmeistertitel im Einzel und im Doppel ins Burgenland holte. In der Damen Staatsliga A belegte der UTTV Pinkafeld mit seiner ersten Mannschaft punktegleich mit SV Schwechat den 2. Platz, Judit Herczig landete in der Einzelrangliste auf dem zweiten, Mirella Sikoronja auf dem vierten Platz. Leider schieden die Pinkafelderinnen im Semifinale des Damen Meister-Play-Offs gegen UNION Oberndorf aus. Bei den Staatsmeisterschaften wurde Judit Herczig im Einzel erst im Finale geschlagen, im Mixed Doppel (mit Werner Schlager) und im Damen Doppel (mit ihrer Klubkollegin Martina Rabl) konnte sie zwei 3. Plätze erspielen. In der Staatsliga B der Herren belegten die Oberwarter den 4. Platz, bei den Damen wurde der TTC Halbturn ebenfalls vierter und UTTC Oberwart neunter, wobei Marta Daubnerova vom TTC Halbturn in der Einzelrangliste mit 66:3 auf dem 2. Platz landete. Burgenländischer Landesmeister wurde der UTTC Oberwart vor Halbturn und Hornstein, bei den Damen siegte der UTTV Pinkafeld.
 
Für seine überragenden Leistungen wurde der TTV Hornstein von den Sportjournalisten des Landes zur Mannschaft des Jahres gewählt, Werner Schlager zum Sportler des Jahres. Judit Herczig belegte bei den Sportlerinnen den 3. Platz. Außerordentlich erfolgreich waren auch unsere Jugendspielerinnen und -spieler. Bei den ÖM der Jugend erkämpfte sich Viktoria Graf vom TTC Halbturn den 3. Platz im Einzel so wie Lisbeth Ebner vom UTTV Pinkafeld (mit Wex/Tirol) im Doppel. Bei den ÖM der Schüler holten sich Lisbeth Ebner/Malek (B/NÖ) im Mixed Doppel die Goldmedaille, Viktoria Graf die Silbermedaille im Einzel und nochmals Lisbeth Ebner/Wex (B/T) die Silbermedaille im Doppel weiblich. Bernhard Bauer vom TTV Hornstein belegte bei den ÖM der Unterstufe (mit Berger/W) den 2. Platz im Doppel männlich, Fleck/Leyrer vom UTTV Pinkafeld kamen im Doppel weiblich auf Platz drei. Die Schüler Staatsliga weiblich wurde von der Mannschaft des UTTV Pinkafeld mit Lisbeth Ebner, Christina Fleck und Doris Leyrer gewonnen, ein toller Erfolg der Jugendarbeit in diesem Verein. Diese Mädchenmannschaft wurde vom Amt der burgenländischen Landesregierung für besondere Verdienste mit dem Pokal in Bronze geehrt. In der Tischtennisliga der Schulen Österreichs verteidigte das Trio Viktoria Graf, Daniela Stadler, Sabrina Pöck von der R. K. HS Neusiedl am See den Titel des Bundesmeisters bei den Mädchen II mit Erfolg.
 
Mit einem Paukenschlag begann die Saison 1999/2000. Der Obmann des TTV Hornstein und gleichzeitige Hauptsponsor trat zurück und gab seine Spitzenspieler frei. Das "Wunder Hornstein", wie eine Zeitung titulierte, war zu Ende. Der Verein entschloss sich, mit seiner ersten Mannschaft in der Landesliga zu spielen, die mit zehn Mannschaften in die Meisterschaft startete. In der II. Liga traten sieben Mannschaften an, in den weiteren Klassen spielten insgesamt 44 Mannschaften um Meisterehren. In der Herren Staatsliga A war das Burgenland mit einer Mannschaft des UTTC Oberwart, in der Damen Staatsliga A mit einer Mannschaft des UTTV Pinkafeld vertreten, in der Staatsliga B der Herren ebenfalls mit einer Mannschaft des UTTC Oberwart, in der Staatsliga B der Damen jeweils mit einer Mannschaft des TTC Halbturn, des UTTC Oberwart und mit zwei Mannschaften des UTTV Pinkafeld.
 
Noch im Sommer gelang nach Verhandlungen mit der Sportförderung der Bgld. Landesregierung die Installierung des Tischtennis-Leistungszentrums Burgenland. Mit Kateryna Wolf als Trainerin wurde der Probebetrieb gestartet. Der erhoffte Leistungssprung der Mitglieder des LZ in der Jugend-Superliga gelang, unsere Jugendlichen konnten sich in der österreichischen Spitze etablieren.
 
Bei den ÖM der Senioren in Wien erkämpfte Gerhard Puhr (UTTV Pinkafeld) im Herren Einzel (50 Jahre) den 2. Platz und im Herren Doppel (50 Jahre) belegte er (mit Ebel/OÖ) den 3. Platz. Die Landesmeisterschaft der Schulen sah folgende Sieger: Mädchen II - HS Pinkafeld, Burschen B - BG/BRG Oberschützen, Burschen C - SHS Güssing I.
 
Überaus erfreuliche Ergebnisse brachten die ÖM des Nachwuchses. Im Finale des Bundesländerbewerbes weiblich der ÖM der Unterstufe kämpfte das bgld. Team Christina Fleck, Monika Nguyen (beide UTTV Pinkafeld) die Mannschaft von Vorarlberg mit 3:2 nieder und holten den Mannschafts-Meistertitel ins Burgenland. Im Doppel gewann Christina Fleck (gemeinsam mit Huber/V) den Titel, im Einzel musste sie sich erst im Finale ihrer Doppelpartnerin geschlagen geben. Die ÖM der Schüler in Judenburg brachten im Bundesländerbewerb weiblich den 3. Platz für C. Fleck, D. Leyrer, M. Nguyen und den 3. Platz im Doppel weiblich für C. Fleck/D. Leyrer (alle UTTV Pinkafeld). Eine sensationelle Platzierung erspielte sich auch die bgld. Mädchenmannschaft im Bundesländerbewerb weiblich bei den ÖM der Jugend in Dornbirn. Viktoria Graf, Lisbeth Ebner, Doris Leyrer (TTC Halbturn/UTTV Pinkafeld) wurden erst im Finale von Tirol geschlagen und fuhren mit der Silbermedaille im Gepäck nch Hause. Auch die Nachwuchs-Staatsliga der Unterstufe wurde eine Beute der Mädchenmannschaft aus Pinkafeld. C. Fleck, D. Leyrer wurden österreichische Mannschaftsmeister. In der Tischtennisliga der Österr. Schulen in Pinkafeld waren ebenfalls die bgld. Mädchen erfolgreich. Der Titel des Bundesmeisters Mädchen II ging durch die HS Pinkafeld mit C. Fleck, Liu Bo, D. Leyrer zum dritten Mal in Folge in unser Land.
 
In der Herren Staatsliga A beendete der UTTC Oberwart die Meisterschaft auf dem 9. Platz, Michael Nikolic rangierte in der Rangliste auf Platz 15. Die Damen Staatsliga A endete mit einem 5. Platz für den UTTV Pinkafeld, die Herren Staatsliga B mit dem 13. Platz für den UTTC Oberwart, die Damen Staatsliga B mit dem 4. Platz für TTC Halbturn, dem 8. Platz für UTTV Pinkafeld 2, dem 10. Rang für UTTC Oberwart und dem 13. Platz für UTTV Pinkafeld 3.
 
Die Meisterschaft der Landesliga wurde auf dem grünen Tisch entschieden. Dem Protest des HSV Neusiedl/See gegen den Einsatz eines Spielers beim TTV Hornstein wurde stattgegeben und die Mannschaft des HSV Neusiedl/See wurde Landesmeister vor TTV Hornstein und UNION Oberschützen. Zum Meistertitel bei den Damen konnte man dem UTTV Pinkafeld gratulieren.
 
Neun Mannschaften nannten für die Meisterschaft 2000/2001 in der Landesliga. In der II. Liga traten 10 Mannschaften an, in den weiteren Klassen spielten insgesamt 40 Mannschaften. In der Herren Staatsliga A war das Burgenland mit einer Mannschaft des UTTC Oberwart, in der Damen Staatsliga A mit einer Mannschaft des UTTV Pinkafeld vertreten, in der Damen Staatsliga B mit dem TTC Halbturn, einer Mannschaft des UTTC Oberwart und einer Mannschaft des UTTV Pinkafeld (64 Mannschaften in den laufenden Meisterschaften).
 
Ab Jänner 2001 wurde der größere TT - Ball eingeführt, der das Spiel für die Zuschauer leichter verfolgbar machen sollte.
 
Bei den ÖM der Senioren in Herzogenburg erkämpfte Alexander Pokorny (UNION Raiba Oberschützen) im Herren Einzel A (40 Jahre) den 2. Platz hinter Stani Fraczyk, im HD A (40) konnte er mit Fraczyk und im Mixed A (40) mit Brigitte Gropper den Sieg und damit zwei Österr. Meistertitel erringen. Die Landesmeisterschaft der Schulen sah folgende Sieger: Mädchen II - HS Pinkafeld, Mädchen III - BG/BRG Mattersburg, Burschen B - BG/BRG Oberschützen, Burschen C - SHS Güssing I.
 
Überaus erfreuliche Ergebnisse brachten die ÖM des Nachwuchses. Bei den ÖM der Jugend gab es für den BTTV gleich drei Meistertitel! Liu Bo gewann die weibliche Jugend, gemeinsam mit Lisbeth Ebner den Titel im Jugend Doppel weiblich, und der Mannschaftstitel in der weiblichen Jugend (mit Lisbeth Ebner, Viktoria Graf, Doris Leyrer, Liu Bo) ging ebenfalls ins Burgenland. Unsere Vertreterinnen bei den ÖM der Schüler erreichten mit Christina Fleck, Doris Leyrer und Monika Nguyen mit der Mannschaft den 3. Platz, Christina Fleck wurde im Mädchen Einzel ebenfalls Dritte. Im Doppel gewannen Christina Fleck/Doris Leyrer die Silbermedaille. Eine sensationelle Platzierung erspielte sich auch die Damenmannschaft bei den ÖM der Junioren in Viktring. Lisbeth Ebner/Viktoria Graf belegten im Bundesländerbewerb (wo unsere Damen die Siegermannschaft OÖ mit Liu Jia 3:1 schlagen konnte) und im Damendoppel den 3. Platz. Die ÖM der Mini-Unterstufe brachten einen 3. Platz für Michael Bencsics vom UTTC Oberwart. Die Nachwuchs-Staatsliga Schüler männlich wurde eine Beute der Burschen aus Hornstein. Bernhard Bauer/Alexander Rabitz wurden Österreichische Mannschaftsmeister.
 
In der Tischtennisliga der Österr. Schulen waren die Vertreter der burgenländischen Schulen erfolgreich. Der 2. Platz bei den Mädchen II ging durch die HS Pinkafeld mit Fleck/Leyrer/Piff in unser Land, die Burschen aus dem BG/BRG Oberschützen belegten in der Gruppe B den dritten Platz, und auch die SHS Güssing schlug sich mit dem 4.Platz in der Gruppe C wirklich beachtlich.
 
Auch in der Allgemeinen Klasse trugen sich SpielerInnen aus dem Burgenland in die Siegerlisten ein. Kateryna Wolf vom UTTV Pinkafeld belegte im Damen Einzel den 3. Platz, ebenso wie Michael Nikolic vom UTTC Oberwart im Herren Doppel.
 
In der Herren Staatsliga A beendete die Mannschaft des UTTC Oberwart die Meisterschaft auf dem erfreulichen 4. Platz. Die Damen Staatsliga A endete mit einem 5. Platz für UTTV Pinkafeld, die Damen Staatsliga B mit dem 4. Platz für den TTC Halbturn, dem 10. Rang für UTTC Oberwart und dem 14. Platz für die 3. Mannschaft der Pinkafelder Damen.
 
Mannschaftslandesmeister wurde der TTV Hornstein mit Alfred Dick, Zbigniew Fraczyk und Thorsten Huber. In den Aufstiegsspielen qualifizierte sich der Verein für die Staatsliga B, verzichtete aber auf den Aufstieg.